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Bernartice liegt unweit der polnisch-tschechischen
Grenze auf einer fruchtbaren Ebene, daher ist der Ort landwirtschaftlich
geprägt. Erstmals wurde er im Jahre 1291 urkundlich erwähnt. Die
älteste und wertvollste Sehenswürdigkeit
von Bernartice ist die Peter-und-Paul-Kirche mit der dazugehörigen
St.-Hedwigs-Kapelle. Die Kirche wurde auf den Grundmauern einer
älteren, gotischen Kirche errichtet, deren Fragmente noch zu sehen
sind. Im Ort befindet sich darüber hinaus ein Palast aus dem 19.
Jhdt. 1850 wurde in Bernartice eine Zuckerraffinerie eröffnet, die
erste im tschechischen Teil Schlesiens. In den 60er Jahren des 19.
Jahrhunderts wurde aus dem Zuckerwerk eine Schnapsbrennerei. 1869
entstand hier eine,
bis heute bestehende, landwirtschaftliche Schule. Sie wurde zu einem
wichtigen Zentrum der Pferdezucht und des Reitsports. Auf dem örtlichen
Friedhof befindet sich ein Massengrab der Opfer des "Todesmarsches"
vom Febraur 1945,
als die Nazis die Gefangenen des KZ's Auschwitz in tagelangen Märschen
gen Süden trieben. Durch Bernartice verlaufen einige schöne Radwanderwege.
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