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In
der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, als der Bergbau in Europa
aufblühte, war Z³oty Stok (Reichenstein) das größte Goldabbauzentrum
in Schlesien und eines der bedeutendsten Europaweit.
Im ganzen 16. Jhdt. konnten in Z³oty Stok an die 7 Tonnen Gold gewonnen
werden; zu diesem Zweck mussten ca. 900.000 Tonnen Erz verarbeitet
werden und man benötigte für diesen Prozess über 1,5 Mio. m3 Holz
dafür mussten etwa 5.000 ha Wald abgeholzt werden. Auf den Halden
landeten an die 600.000 Tonnen Erzabfälle und ca. 130.000 Tonnen
Schlacke aus den Hütten.
Um die interessante Geschichte des hiesigen Goldabbaus zu bewahren
entstand die "Z³ota ¦cie¿ka" ("Goldener Pfad").
11 Tafeln informieren auf diesem Pfad über den Bergbau, die Erzverarbeitung
und das Münzprägewesen in Z³oty Stok sowie über deren Auswirkungen
auf Stadtgeschichte und Umwelt. Entlang der "Z³ota ¦cie¿ka"
findet man Aussichtspunkte, von denen aus man das schöne Panorama
dieser Gegend bewundern kann.
Der Pfad beginnt im Taleinschnitt "Z³oty Jar" ("Goldener
Canyon") neben dem Haus "Hubertus", ca. 200 Meter
entfernt vom Ring von Z³oty Stok.
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