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DIE MÜNZPRÄGESTÄTTE
VON Z£OTY STOK (REICHENSTEIN) DIE GESCHICHTE DER MÜNZPRÄGESTÄTTE VON Z£OTY STOK. Die Alte Münze von Z³oty Stok entstand während der Herrschaft der Herzöge zu Ziêbice-Ole¶nica (Münsterberg-Oels), die aus dem tschechischen Geschlecht der Podiebraden stammten. Es wurde begründet vom böhmischen König Georg von Podiebrad (1420-1471). Für seine Söhne erkämpfte er beim Kaiser des Hl. Römischen Reiches den Titel „Reichsherzog“. Seine Söhne erhielten dadurch von Kaisern des Hl. Römischen Reiches verschiedene Privilegien: von Friedrich III. von Habsburg erhielten sie die Lehnsherrschaft über das Herzogtum von Ziêbice (Münsterberg) und die Grafschaft K³odzko (Glatz). Von Maximilian erhielten sie 1502 das Recht, Münzen zu prägen. Die Enkel König Georgs: Albrecht, Karl I. und Georg verlegten 1507 die Münze ihres Herzogtums von Z±bkowice ¦l±skie (Frankenstein) nach Z³oty Stok (Reichenstein). Sie fand zunächst Platz in der herzoglichen Burg. Die neue Münzprägestätte, vor der wir stehen, wurde in den Jahren 1510-1520 auf Anordnung Karls I. erbaut. Bis 1569 ließ hier das Geschlecht der Podiebraden goldene Dukaten und Silbergroschen prägen. In den Jahren 1582-1595 wurden in der Münze goldene Dukaten geprägt im Auftrag von Peter und Wilhelm Rosenberg, zwei reichen Adelsleuten aus Böhmen, die Z³oty Stok in Besitz nahmen. Die letzten Besitzer der Münze waren die Herzöge zu Brzeg-Legnica (Brieg-Liegnitz). Sie übernahmen die Münzprägestätte 1599 und ließen in ihr goldene Dukaten, Silbertaler und Groschen prägen. Der Betrieb der Münze wurde 1621 eingestellt. NDie hier geprägten Münzen kann man heute in vielen Museen und bei Sammlern vorfinden. Sie werden auch oft bei numismatischen Auktionen angeboten. Golddukaten
![]() Münzprägestätte und Burg auf einem Stich von Werner, Mitte des 18. Jahrhunderts. ![]() Münzprägepressen (einfach und doppelt), Exemplare aus dem Museum in Krumlov (Tschechien).
Silbermünzen
MÜNZPRÄGESTÄTTE Eine Münzprägestätte auf Stichen
und Bildern aus dem 16. Jhdt. |